Slow Fashion – wieder nur ein schneller Trend?

Hi Uniques,

Slow Fashion ist in aller Munde – jeder spricht davon, jede Zeitschrift berichtet davon, und letzten Endes wissen doch so viele nicht, was damit gemeint ist.

Als ich zum ersten Mal den Begriff gehört habe, konnte ich mir kaum etwas darunter vorstellen und musste erst einmal googlen. Dir ging es genauso? Dann bist du heute ganz genau richtig.

Shopping, Kohle und die Mädels

Stell dir dich selbst vor. Denk zurück an dein letztes Shopping Date mit deiner besten Freundin. Kannst du dich erinnern, wie ihr gelacht habt? Ach war das lustig zu quatschen, all die Sachen zu probieren und gemeinsam den Shopping Trip zu genießen. Zwischendrin noch ein Cafe hier und ein leckeres Essen dort, denn irgendwann werden die Tüten natürlich schwer. Ach was für ein herrlicher Tag!

Die meisten Teile trägst man sowieso nur eine Saison – und dann? Weg damit! Die sind ja schließlich nicht mehr im Trend und so uncool! Außerdem ist Shoppen doch das beste Hobby überhaupt. (Achtung Ironie!)

Ausbeutung, Hungerlöhne und die Näherinnen

Und jetzt: Stell dir eine Frau vor – nein kein Model, keine Celebrity und auch keine Bloggerin! Nein, stelle dir eine Frau vor, die gebeugt vor einer Nähmaschine in einer riesigen Halle mit etlichen anderen Frauen sitzt. Das Licht ist grell und blendet dich in den Augen. Ihre Hände sind gerötet, ihre Augen glasig und ihr Gesicht ausdruckslos und grau. Hörst du das ständige Klicken der Nähmaschine? Immer und immer weiter. Klick, Klick, Klick … Die Frau arbeitet monoton vor sich hin. Ganz automatisch schiebt sie die Stoffstücke unter die Nadel, zieht sie zurück, schneidet Fäden ab und greift zum nächsten Stück – schnell, effizient, so wie eine Maschine. Und was ist der Lohn dieser Frau? Dafür, dass sie all die Kleider näht, Stunde um Stunde neue Logos aufnäht und so effizient arbeitet – tja dafür bekommt sie am Ende des Monats 30-40 Euro.

Na, weißt du schon wo wir uns befinden? Natürlich weißt du es! Schließlich bekommt man mittlerweile sogar in der Schule schon gesagt, wie schlecht es den Näherinnen in z.B. Bangladesch geht.

Die Sucht nach Kleidern

Wow, was für ein heftiger Kontrast oder? Vielleicht denkst du jetzt, dass ich das hier alles schon sehr dramatisch darstelle. Drama zieht schließlich immer!

Natürlich hast du recht, aber das eigentliche Drama ist hier nicht mein Text – sondern, dass wir immer wieder versuchen, all das runter zu reden und weg zu sehen. Natürlich kaufe auch ich gerne und oft ein. Auch ich bin nur ein Mädchen, aber, dass manche ein Kleidungsstück nach einmaligen Tragen wieder los werden, finde ich dann doch etwas krass.

Warum kaufen wir eigentlich ständig neue Kleider? Wozu folgen wir all diesen ständig wechselnden Trends? Wieso brauchen wir pro Jahr 12 Kilogramm neue Kleidung? Ich meine 12 Kg? Hättest du das gedacht?

Vielleicht ist es unser starker Drang, dazu gehören zu wollen. Vielleicht wollen wir Teil der Gruppe sein – und das ist auch vollkommen legitim. Vielleicht wollen wir auch einfach Veränderung. Was es genau ist, kann wohl niemand sagen, was meinst du? Hat es vielleicht gesellschaftliche Hintergründe?

Slow Fashion der rasenden Modeszene

Mode scheint bisher immer das genaue Gegenteil von Slow zu sein. Die Trends ziehen nur so an uns vorbei, und bevor wir unseren Kleiderschrank anpassen konnten, sind schon die nächsten Trends da. Und trotzdem – du kannst die Mode etwas entschleunigen.

5 Tipps für Slow Fashion

#1 Check it out

Wie ich bereits in meinem Post über das Kleiderschrank ausmisten geschrieben habe weiß man oft nicht mehr, was genau sich im eigenen Schrank so befindet. Also schau deinen Schrank mal genau durch und lerne deine Kleidungsstücke kennen. Dabei kannst du natürlich auch gleich ausmisten. Slow Fashion heißt nämlich nicht, dass du zum Messi wirst und nie wieder ein Kleidungsstück entsorgst. Aber mehr dazu in Punkt 2.

#2 Keep it in

Überlege dir gut, welche Teile du noch aufheben möchtest. Vielleicht gibt es Kleidungsstücke, die dir aktuell nicht mehr so gut gefallen, die aber vielleicht mal wieder absolut im Trend sind. Hätte meine Mama einige ihrer Teenie Kleider behalten – tja dann wäre ich wohl jetzt damit absolut im Trend 😀 Modetrends kommen und gehen – doch irgendwann wiederholen sie sich.

#3 Recycle it new

Manchmal schmeißt man Teile weg, wenn sie etwas kaputt sind. Viele kleine Stellen kann man allerdings ganz leicht auch ohne große Nähkünste reparieren. Löcher direkt an der Naht kann man zum Beispiel super einfach wieder zunähen. So sparst du nicht nur Geld, sondern gibst dem einen oder anderen Teil noch eine zweite Chance.

#4 Make something new

Jetzt sind schon etwas bessere Nähfertigkeiten gefragt, denn aus Kleidern, die dir zu klein sind oder nicht mehr gefallen, kannst du oft coole neue Dinge machen. Auf Pinterest findest du etliche coole Inspirationen. So ist auf jeden Fall garantiert, dass niemand das gleiche Outfit trägt wie du 😛
Okay es ist keine Marke, aber wieso wirst du nicht einfach deine eigene Marke?

#5 Give it away

Solltest du dich trotzdem entscheiden manche Kleidungsstücke weg zu geben, dann gib sie doch an eine Altkleidersammlung oder verkaufe sie weiter. So können sich andere noch darüber freuen und auch deine Klamotten bekommen ein zweites Leben. Wegwerfen ist wirklich die allerletzte Option.

Was hältst du vom Thema Slow Fashion? Ist es wieder mal nur ein Trend oder steckt doch mehr dahinter? Ich hoffe es bleibt nicht nur beim Trend.

Bist du exzessiver Shopper oder doch eher Gelegenheitskäufer?

Du musst deiner Freundin erklären, warum diesmal nicht geshoppt wird? Dann teile doch diesen Artikel mit ihr.

Pics by Lars Nitschke

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Sassi

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76 comments on “Slow Fashion – wieder nur ein schneller Trend?

  • Hi liebe Sassi
    Schön, dass du dieses Thema ansprichst. Ich habe mich Mitte letztes Jahr angefangen damit zu beschäftigen. Vorher war ich wirklich ein exzessiver Shopper. Besonders auf Städtetrips, wo alles viel günstiger ist, als bei uns in der Schweiz habe ich gerne viel zu viel gekauft. Als ich mich aber mehr und mehr damit beschäftigt habe und mit der traurigen Wahrheit konfrontiert wurde, habe ich damit aufgehört. Mein letzter Shoppingtrip war im letzten Jahr. Und dieses Jahr habe ich mir erst eine Leggings und eine neue Jacke gekauft(ich bin so, so stolz auf mich). Dein Outfit ist übrigens wieder einmal super schön und hat mich inspiriert aus einer alten Hose, so eine wie deine selber zu gestalten.
    Alles Liebe

    • Liebe Lena,
      schön, dass es dich so freut <3
      Oh ja ich hatte auch eine seehehr exzessive Phase... Wow da kannst du absolut stolz sein! Das ist mega!
      Dankeschön ! Ja manchmal kann DIY eben einfach cool sein und viel individueller 😛

  • Ja , Du hast recht.
    Man sollte sich ruhig öfter vergegenwärtigen, wie gut es einem doch geht und sich mehr an den Dingen freuen, die man schon hat. Danke für Deine Slow Fashion Tipps.
    Die Bilder find ich ja echt wieder sooo schön. Das auf dem Du lachst ist einfach super.
    Liebe Grüße
    Biggi

    • Dankeschön 🙂
      So geht es mir auch. Manche Teile liebe ich einfach 😛
      Oh echt? Irgendwie stimmt das auch, oft lässt man sich ja zu etwas bequatschen.
      Da hast du absolut recht.

  • Super, dass du dieses Thema auf deinem Blog ansprichst, denn ich mein Kaufverhalten auch sehr gut analysiert. Letztes Jahr war ich jeden Monat shoppen und habe sehr viel Geld ausgegeben, für Dinge, die ich dann wieder verkauft habe nach einmal tragen (sie passten doch nicht zu mir). Obwohl 2017 erst drei Monate alt ist, habe ich wenig Geld für Kleidung ausgegeben, weil ich weniger kaufe. Ich habe mir vorgenommen,nur Dinge zu kaufen die auch 100 % zu mir passen, weil ich es verschwenderisch finde, so mit Kleidung und Geld umzugehen und mir geht es deutlich besser mit einem minimalistischen Kleiderschrank (nach deinem Kleiderschrank Post habe ich sehr viel aussortiert).

  • Hallo liebe Sassi,
    ich finde es super, dass du dich mit diesem wichtigen Thema beschäftigst! Ich persönlich trage meistens einen Mix aus Sachen von der Stange und Second Hand bzw. Selbstgenähtes – in diesem Sinne Slow Fashion. Dein Outfit gefällt mir übrigens auch richtig gut! Die Tasche ist wirklich ein Hingucker!
    Liebe Grüße
    Susi

  • Hey Sassi, ich finde deinen Beitrag echt super. Nähen kann ich zwar nicht, aber ich achte schon darauf was ich kaufe und vor allem schränke ich meinen Konsum auch mittlerweile ein :).
    Liebe Grüße!

  • Ein sehr schöner Artikel 🙂
    Ich hab mich in letzter Zeit auch mehr damit beschäftigt und versuche nicht mehr so viel „Mist“ zu kaufen und etwas mehr darauf zu achten, was denn da in meinem Kleiderschrank Platz finden soll. Trotzdem ist es manchmal schwer nein zu sagen.
    Kleidung wegschmeißen ist aber überhaupt nicht mein Ding. Kaputte Socken oder Unterwäsche, klar. Da kann man ja auch nichts mehr draus machen, aber alles andere wird entweder aufbereitet, verkauft oder in die Altkleidersammlung gegeben.
    Liebe Grüße,
    Leni 🙂
    http://www.sinnessuche.de

    • Liebe Leni,
      das hört sich doch super an 🙂 Manchmal kauft man tatsächlich irgendwelchen „Mist“. Aber ja du hast recht manchmal ist nein sagen wirklich schwer…
      Das finde ich richtig cool 🙂

  • Boah, ich finde dein Outfit ganz wunderbar & du bist so hübsch! 🙂

    Ich versuche seit längerem nicht mehr so exzessiv einzukaufen und schreibe mir deswegen jeden Monat eine Wunschliste, die ich ein paar Wochen mit mir herumtrage, bevor ich zuschlage. Bei manchen Dingen merke ich schon nach ein paar Tagen, dass ich sie eigenlich nicht brauche/will/zu viel kombinieren kann und streiche sie dann einfach. 🙂

    Liebe Grüße,
    Sarah

    http://www.saritschka.com

  • Liebe Sassi, ich finde vor allem den Denkanstoss genial, ob dieser Trend gegen Trends auch nur wieder ein schnelllebiger ist, ebenso wie es die vegan-Welle momentan sein wird. Ich finde es absolut wichtig, dass man sich immer mehr Gedanken über Nachhaltigkeit, Verschwendungssucht und Ausbeutung macht, aber dann sollte man wirklich anfangen umzudenken und dem nicht nur wieder folgen, weil es eben gerade Trend ist. Ein wirklich toller Beitrag, der absolut zum Nachdenken anregt, vielen Dank dafür. Ich wünsche dir noch eine wunderschöne Restwoche, alles Liebe und ganz liebe Grüße, x S.Mirli!
    http://www.mirlime.com

    • Vielen lieben Dank 🙂 Ich befürchte fast, dass es so sein wird…
      Da hast du absolut recht nur ist es oft nicht so leicht sich nicht mitreisen zu lassen 😉
      Schön, dass dir mein Beitrag so super gut gefällt :O Das freut mich wirklich unglaublich.
      Hab auch eine super Restwoche.

  • Ein sehr interessanter Post und das Outfit sieht super aus =)
    Sind ein paar super Tipps, ich muss allerdings sagen ich kann mich oftmals schwer von Teilen trennen 😀 Ich mag meine Klamotten einfach so gerne *lach*. Habe auch hier und da welche mit kleinen Macken, mag sie aber trotzdem noch, auch wenn ich sie kaum noch trage xD

    Kannst gespannt sein, heute kam die Box und werde sie gleich mal zeigen und die nächste Zeit fleißig testen 😀
    Ohja also das Meiste sagt mir schon zu.
    Sehr cool, dass du auch ein Masken-Fan bist =) Kannst gespannt sein.
    Liebe Grüße

  • Sehr schöner Bericht (und btw, sehr coole Jeans). Du hast recht, in dieser Wegwerf-Gesellschaft wird vieles nur ganz selten getragen und kommt direkt wieder weg… am besten sind die Klamotten noch so günstig wie möglich. Dabei ist es doch nicht schlimm seine „alten“ Klamotten immer wieder neu zu erfinden und zu kombinieren? Ich finde es schade, dass viele es schlimm finden, wenn man sie 2mal im selben Outfit sieht. Hallo? Gerade bei Klamotten die einem gut stehen sollte man es doch schade finden sie nicht wieder anzuziehen.
    Ich trage meine Frisuren ja auch mehr als 1mal oder interpretiere und kombiniere sie anders…

    Lg, Mny von http://www.braids.life

    • Vielen, vielen Dank <3 Ja das ist eigentlich schade, allerdings merke ich es auch bei mir immer wieder.
      Vielen ist das neu erfinden denke ich einfach zu anstrengend. Tja, das nennt man wohl Starallüren 😀
      Ich ziehe eigentlich dauernd meine Lieblingslooks an 😀 Ganz genau richtig !

  • Liebe Sassi,
    ich danke dir für diesen wichtigen Beitrag! Ich hoffe sehr, dass mehr Leute von Slow Fashion erfahren und diese wertvollen Tipps befolgen. Auch ich versuche seit einigen Monaten, weniger zu kaufen bzw. Kleidungsstücke länger zu behalten und auch mehr auf die Qualität zu achten. Wobei ich zugeben muss, dass ich von Slow Fashion noch nie etwas gehört habe… Bis jetzt 🙂
    Ich werde sicher noch öfter auf diesem Blog vorbeischauen, weil er mir schon auf den ersten Blick sehr gefallen hat! Falls du Lust hast, auch mal bei mir vorbeizuschauen oder meine Blog zu folgen, würde mich das sehr freuen, weil ich noch nicht so viel Erfahrung mit dem Bloggen habe – du weißt ja sicher, wie das am Anfang ist 😉

    Liebe Grüße und ich wünsche dir noch eine schöne Woche! <3
    Lisa von https://wortverliiebt.wordpress.com

    • Liebe Lisa,
      sehr, sehr gerne <3 Ich hoffe auch, dass viele das hier lesen, weswegen ich den Beitrag auch fleissig teile.
      Ja du hast es eben ganz automatisch gemacht - ganz ohne Trend 😛 <3
      Ui das freut mich. Du bist jederzeit willkommen <3
      Ich werde gleich mal bei dir vorbeischauen <3

  • Das ist ja ein toller Beitrag! Ich denke, dass wir uns alle an der Nase nehmen müssen. Erst unser ständiger Drang zu kaufen führt zu diesen Missständen. Man kann gar nicht genug wachrütteln!
    LG Natascha

  • Wirklich ein toller Post, ich versuche auch vermehrt auf meine Käufe zu achten – ob ich dieses oder jenes Teil wirklich „brauche“ oder nicht doch lieber etwas abwarte oder den eigenen Schrank nochmal durchstöbere oder auch auf dem Flohmarkt noch etwas cooles finde.
    Und du hast so recht – hätte meine Mum einige sachen noch aufbewahrt, dann hätten wir sie jetzt locker wieder tragen können weil sie im Trend sind 🙂
    Generell habe ich mir vorgenommen, gerade Basics vermehrt in Bio/Fairtrade Shops zu kaufen und nur einige Trendteile dann dazu zu kombinieren. Aber da ist auf jeden fall noch Verbesserungsbedarf und Luft nach oben bei mir….

    xxx
    Tina
    http://www.styleappetite.com

    • Liebe Tina,
      Vielen dank <3 Das mache ich genau wie du 🙂 Manchmal hat man ja schon sehr ähnliche Teile daheim 🙂
      Wow sehr vorbildlich <3
      Bei mir ist auch noch seehehr viel Luft nach oben. Aber bald veranstalten wir hier einen Blogger Bazar in München. Vielleicht hast du Lust zu kommen und findest dort ein paar neue Teile <3

  • Wie Recht Du hast. Es gab mal eine TV-Serie, da haben Stylisten die Kleiderschränke von Frauen ausgemistet und mit alten Teilen wunderschöne Outfits zusammen gestellt. Sie hatten Ideen, auf die die Besitzerin selbst nie gekommen wären. Also hilft es, mal alles raus zu holen und einfach zu kombinieren.
    Liebe Grüße
    Marion

  • Ein ganz toller Beitrag liebe Sassi!
    Ich muss zugeben das ich nur mehr wenige Trendteile kaufe die mir auch wirklich gut gefallen. Ich habe in der Zeit als Bloggerin gelernt wie ich meine alten Sachen super kombinieren kann und nicht immer das neueste dafür haben muss.
    Dein Look gefällt mir übrigens supergut. 🙂
    Die Jeansjacke ist ein Traum!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Liebste Grüße Tamara
    http://www.fashionladyloves.com/

    • Liebe Tamara,
      da hast du auch absolut recht 🙂
      Das stimmt auf jeden Fall – das macht mir bei Bloggen auch so viel Spaß 😛
      Vielen, vielen Dank *_*
      Hab auch ein wundervolles Wochenende.

  • Ein ganz toller Beitrag liebe Sassi.
    Ich habe zuvor schon davon gehört. Nur dein Beitrag hat mich letztendlich zum Nachdenken und Umdenken angeregt.
    Ich danke dir dafür.
    Und ich hoffe, deine Worte werden sich noch viele zu Herzen nehmen.

    Hab noch einen strahlenden Sonntag.

    Liebe Grüße,
    Sinah

  • Ich finde es wirklich bemerkenswert, dass du dieses wichtige Thema angesprochen hast!
    Ich wusste zunächst nicht, was mit „Slow Fashion“ gemeint ist, aber das Konzept überzeugt mich! Ich werde versuchen, deine tollen Tipps zu beherzigen 🙂
    Liebe Grüße,
    liaslife

  • Liebe Sassi, dein Post hast mich wirklich zum nachdenken gebracht. Da ich mich eher zu der Kategorie exzessiver Shoppen zähle (Asche auf mein Haupt). Ich habe diesen Frühling auch mal daher kräftig meinen Kleiderschrank aufgeräumt und Sachen die ich seit über 10 Jahren habe und die ich nicht mehr anziehe, in die Altkleidersammlung gegeben. Aber trotzdem haben ich dort gemerkt, das ich immer noch genug Kleidung habe. vor allem Basic Teile. Ich habe mir daher jetzt vorgenommen, lieber ein paar (nicht mehr so exzessiv) coole Einzelstücke zu holen und diese mit dem bereits vorhandenen zu kombinieren. Man muss sich wirklich bewusster werden, was man kauft. Dies fällt mir manchmal noch sehr schwer. Aber deine Tipps sind dafür wirklich hilfreich.
    Und übrigens dein Outfit gefällt mir außerordentlich gut. Die Jeansjacke sieht cool aus.
    Alles Liebe
    Marcel
    http://www.marsilicious.com

    • Lieber Marcel,
      auch ich habe lange, lange Zeit zur Gruppe der exzessiven Shopper gehört. Gerade durch das Bloggern verliert man manchmal irgendwie den Bezug dazu.
      Ich bin auf jeden Fall gespannt auf deine super coolen Einzelteile 😛 SO stichst du sowieso viel mehr aus der Masse raus.
      Hoffentlich helfen dir die Tipps <3
      Vielen, vielen Dank 😛

  • Ein toller Beitrag und endlich mal ein guter Trend. Mal schauen, ob der anhält. Also ich gehe ja auch gerne shoppen und liebe Mode, aber das hält sich bei mir auch in Grenzen. Gerade jetzt im Studium kaufe ich dann immer eher das, was ich gerade dringend brauche oder mir wirklich gefällt, weil das Geld doch recht knapp ist. Da verändert sich das Shoppingverhalten dann schon und man kauft weniger.

    Ansonsten bin ich aber auch jemand, der ausgemistete Klamotten immer verschenkt an die Kinder von Freunden, Bekannten oder Verwandten und so werden die Stücke dann auch weiter getragen und jemand erfreut sich daran oder wir geben das ganze zur Altkleidersammlung. Die Klamotten die mir aber noch passen und auch gefallen, behalte ich dann aber wirklich mehrere Jahre und bin auch kein Fan davon, wenn man Teile nur einmal trägt oder jedes Jahr die Gardarobe austauscht. Finde ich übertrieben, denn viele Trends sind ja auch über mehrere Jahre aktuelle und vieles ist ja auch zeitlos und wie du schon geschrieben hast, kommen alle Trends irgendwann auch wieder. Da ich aber eh trage, was mir gefällt, achte ich gar nicht so sehr darauf, ob etwas gerade im Trend ist. Ich laufe da nicht jedem Trend hinterher.

    Danke auch für dein liebes Kommentar.

    • Vielen vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar.
      Ja ich hoffe auch, dass dieser Trend anhält. Stimmt, so muss man sich gezwungenermaßen umgewöhnen und das ist dar nicht schlecht. 😉
      Ich schenke die Kleidung auch sehr gerne her bzw. verkaufe sie z.B. am 23.04.2017 auf einem Blogger Bazar. Dort werden 50% an eine Charity Organisation gespendet.
      Teile, die noch passen sollte man unbedingt behalten 🙂 Ich finde es auch übertrieben, wenn man Kleidung nur ein einziges Mal trägt…
      Ich finde deine Einstellung und Umsetzung absolut toll! weiter so <3

  • Liebe Sassi,
    auch ich habe mich bis eben gefragt, was eigentlich slow Fashion ist. Als ich deinen Artikel gelesen habe war ich wirklich begeistert. Ich lebe eigentlich schon lange nach dem Slow Fshion prinzip. Ich kaufe nur Teile, von denen ich zu 100% überzeugt bin, was manchmal echt anstrengend sein kann, aber andersherum auch wieder sehr gut. Genauso habe ich angefangen alte Teile, die ich eventuell so nicht mehr tragen würde ‚aufzupeppen‘.
    Und manchmal kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln wenn Mädchen mit 6 Primark Tüten aus dem Laden kommen.
    Vielen Dank für diesen Post!
    Anna 🙂

    https://wwwannablogde.blogspot.de/

    • Liebe Anna,
      ja ganz genauso ging es mir auch. 😀 Ich hatte keine Ahnung.
      Tja du hast eben ganz intuitiv schon richtig gemacht 😛
      Oh ja… das finde ich auch immer sooo krass. Aber naja ich kaufe dort meistens Deko, Geschenkpapier etc. Da kommen dann auch schon mal 2-3 Tüten zusammen.

  • Liebe Sassi, ein sehr toller Post von dir, der ein wirklich wichtiges Thema aufgreift. Ich bin zum Glück immer sehr wählerisch wenn ich shoppen bin und kaufe tatsächlich nur seeeehr selten mal Teile, die ich dann nicht anziehe oder nur eine Saison trage. Das meiste trage ich wirklich jahrelang 🙂 Liebe Grüße, Julia

  • I really like the idea of slow fashion. I’ve been selling and buying things through Vinted (in Germany this app is called kleiderkreisel) for over 4 years and I hope that one there will be one global platform for selling and buying clothes online.

  • supergut, dass du das thema hier ansprichst! ich kaufe jetzt schon über 3 jahre lang nur noch slow fashion und es geht mir echt gut damit – am ende geht’s gar nicht so sehr um verzicht, sondern einfach um ein neues bewusstsein für die kleidung 🙂 und gerade deine #3 und #5 kann jeder easy machen, egal wo man die teile mal gekauft hat. wenn du auch mal lust auf ein paar fair fashion teile hast, gibt’s auf meinem blog ein bisschen inspiration. 🙌 ❤️ liebst, wiebke

    • Liebe Wiebke,
      das ist wirklich lobenswert 🙂 Mir geht es damit auch viel besser. Genau wie du schon sagst, man weiß neue Teile einfach viel mehr zu schätzen 🙂
      Super cool, dan kuck ich da auf jeden Fall mal vorbei 🙂